Zwei Dinge.
Die Kühlbox piepte dauernd und die Bedienung wurde zäh. Ursache war ein
Fehler in der Verbindungslogik: nach einem fehlgeschlagenen Versuch wurde
der Eintrag freigegeben, und das nächste Advertisement löste sofort den
nächsten aus - bei laufendem Scan bis zu einmal je Sekunde. Geräte
quittieren jeden Versuch, Kühlboxen mit einem Piepton. Nebenher wechselte
der Verbindungszustand im selben Takt, was die Oberfläche in eine
Dauerneuzeichnung trieb.
Ein Versuch wird jetzt für eine Weile gesperrt, mit wachsendem Abstand von
fünf bis sechzig Sekunden. Auch nach einem Trennen durch die Gegenseite
wird nicht sofort neu angeklopft - trennt ein Gerät von sich aus, etwa
weil eine andere App verbunden ist, entstünde sonst ein Wechselspiel aus
Verbinden und Trennen. Beim Umkonfigurieren werden die Sperren
zurückgesetzt, damit ein neu eingerichtetes Gerät sofort drankommt.
Dazu entlastet: bei jeder Antwort wurden alle fünf Protokollparser
durchprobiert, auch wenn längst feststand, welches Protokoll gilt. Steht
der Dialekt, läuft nur noch dieser.
Zweitens der Neigungsmesser: je nach Einbaulage meldet er längs und quer
vertauscht oder mit falschem Vorzeichen. Statt die Lage aus einer Liste
raten zu lassen, misst der neue Assistent sie - zweimal kippen, einmal um
jede Achse, und aus der Reaktion ergibt sich die Zuordnung. Schräges oder
zu schwaches Kippen wird erkannt und gemeldet, statt eine zufällige
Zuordnung zu liefern. Die Sitzung führt die Rohwerte des Sensors weiter
mit, weil der Assistent sie unumgerechnet braucht.
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Die Geräteansichten zeigten dauerhaft die technischen Angaben: erkanntes
Protokoll, Bluetooth-Merkmale samt vollständigem Merkmalsbaum, gesendete
Befehle und die Rohdaten der letzten Antwort. Das war zum Einrichten der
Geräte nötig - für den Alltag ist es nur Ballast zwischen den Messwerten.
Sie sind jetzt ausgeblendet und über Einstellungen → Diagnose anzeigen
wieder einzublenden. Die Einstellungen sind neu und sitzen im
Fahrzeugmenü des Dashboards.
Eine Ausnahme: Meldet ein Gerät einen Fehler oder fehlt ein
Victron-Schlüssel, erscheinen die Angaben unabhängig von der Einstellung.
Genau dann sind sie das Einzige, was weiterhilft - und niemand denkt in
dem Moment daran, sie erst irgendwo einzuschalten.
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Neben der Libelle gibt es jetzt eine zweite Darstellung: die Neigung am
Fahrzeug selbst, mit den Zeichnungen aus dem Ursprungsprojekt. Umschaltbar
und über Starts hinweg gemerkt.
Seitenansicht für längs, Heckansicht für quer. Die Heckansicht ist bewusst
gewählt, nicht die Frontansicht: sie teilt die Blickrichtung des Fahrers,
links im Bild ist also links am Fahrzeug. Von vorne betrachtet wäre es
seitenverkehrt und damit beim Ausrichten irreführend.
Die Zeichnungen sind weiss gefüllt mit dunklen Linien. Als Schablone
eingefärbt wurde daraus eine massive Fläche, weil alles Deckende zur
Tintfarbe wird - Fenster, Räder und Konturen verschwanden. Tools/
make-vehicle-art übersetzt deshalb die Helligkeit in Deckkraft: dunkle
Linien voll deckend, helle Karosserie nur angedeutet. Eingefärbt bleibt
die Zeichnung erhalten und passt sich Hell- wie Dunkeldarstellung an.
Die Neigung wird dreifach überhöht gezeigt, sonst wären zwei Grad am
Fahrzeug kaum auszumachen. Das steht als Hinweis darunter, zusammen mit
der Klarstellung, dass die Gradzahlen echt sind - sonst nähme man den
Bildwinkel für den tatsächlichen.
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Begleitet das Einparken: verfolgt die Neigung über die Zeit, meldet ob es
besser oder schlechter wird, und erinnert an den flachsten Punkt - "vor 4
Sekunden stand das Fahrzeug 0,8 Grad flacher". Bei Erreichen der Toleranz
gibt es eine Vibration, das Display bleibt währenddessen wach.
Bewusst ohne Positionsbestimmung. Aus einem MEMS-Sensor lässt sich keine
brauchbare Strecke ableiten: der Fehler wächst beim zweifachen Integrieren
quadratisch mit der Zeit, und im Schritttempo gehen die tatsächlichen
Beschleunigungen im Rauschen unter. Gebraucht wird sie auch nicht - beim
Einparken lautet die Frage nie "wo stehe ich", sondern "wird es besser".
Das steckt vollständig im zeitlichen Verlauf der Neigung, ohne jede
Annahme über das Gelände. Die vorhandene Verlaufsaufzeichnung war mit
einem Punkt alle fünf Sekunden zu grob; der Assistent führt einen eigenen
Ringpuffer, der nur läuft solange die Ansicht offen ist.
Sind Spurweite und Radstand hinterlegt, kommt die nötige Höhe der
Auffahrkeile dazu. Das ist reine Geometrie und damit exakt. Die Masse
stehen im Fahrzeugprofil.
Dabei fiel auf, dass sich vorhandene Fahrzeuge praktisch nicht bearbeiten
liessen: das ging nur über eine Wischgeste, die niemand findet - erst
recht nicht, wenn dort jetzt die Masse einzutragen sind. Die Zeile hat nun
einen sichtbaren Knopf dafür, wie bei den WLAN-Einstellungen: antippen
wählt aus, das Zeichen daneben öffnet die Bearbeitung.
Ausserdem übernimmt der Assistent den anliegenden Messwert beim Öffnen.
Sonst stand dort bis zur nächsten Messung "Warte auf Messwerte", obwohl
längst welche vorlagen.
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Die überarbeitete Firmware liess sich prüfen und fehlerfrei übersetzen,
blieb auf dem Gerät aber stumm - keine Werte, keine Ausgabe über die
serielle Schnittstelle. Der Umbau war zu gross für das, was sich ohne
Gerätezugriff absichern lässt: config und compile sagen nichts über das
Laufzeitverhalten.
Die Firmware setzt jetzt wieder auf dem bewährten Stand 1.0 auf und ändert
daran nur zweierlei: die Kalibrierung über Bluetooth funktioniert (die
Charakteristik war beschreibbar, hatte aber keine Aktion hinterlegt und
tat nichts), und der ESP-NOW-Rest ist entfernt, der bei jedem Messwert ein
"hallo" an eine feste MAC schickte. Kein notify, kein aktives Setzen der
Werte, kein Zugriff auf den BLE-Server aus dem Boot-Ablauf heraus.
In der App fällt damit ein Denkfehler auf: fehlende Kalibrier-Offsets
galten als "nicht kalibriert" statt als "unbekannt". Bei Firmware, die
sie nicht meldet, stünde dauerhaft eine Warnung, die sich nicht abstellen
lässt. Gewarnt wird jetzt nur, wenn das Gerät ausdrücklich Nulloffsets
meldet. Der Rücksetz-Knopf hing an derselben Bedingung und wäre sonst
unerreichbar gewesen.
Das Abfragen im Takt war bereits als Rückfallebene eingebaut und trägt
diesen Aufbau ohne Änderung.
Ausserdem nimmt die .gitignore jetzt virtuelle Python-Umgebungen aus. Eine
solche war versehentlich mitversioniert worden - über 14000 Dateien, die
maschinenabhängig sind und im Repo nichts zu suchen haben.
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Die ESPHome-Firmware lag bisher im eigenständigen Projekt VanAllign-Pro.
Da die App der einzige Client ist, gehören Firmware und App zusammen:
ändert sich die Bluetooth-Schnittstelle, muss beides gemeinsam angefasst
werden.
Übernommen sind die Firmware selbst und die beiden Experimente zu
WLAN/BLE-Umschaltung und ESP-NOW, letztere nach experimente/ einsortiert
und als nicht betriebsnotwendig gekennzeichnet. Die WebBLE-Oberfläche
bleibt im Ursprungsprojekt - sie ist durch die App abgelöst und bringt
2 MB Bilder mit, die in einem iOS-Projekt nichts zu suchen haben.
Die .gitignore schliesst jetzt die ESPHome-Build-Verzeichnisse aus; im
Ursprungsprojekt fehlte das, dort liegen inzwischen 233 MB Bauartefakte
neben den Quellen.
Am neuen Ort mit esphome config gegengeprüft.
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Das ESPHome-Projekt VanAlign Pro misst über einen MPU6050 die Längs- und
Querneigung des Fahrzeugs und stellt sie über Bluetooth bereit. Damit
lässt sich der Camper beim Parken ausrichten.
Der Neigungsmesser bewirbt seinen Dienst, wird beim Einrichten also
sicher erkannt und die Geräteart vorbelegt. Anders als bei den übrigen
verbundenen Geräten gibt es hier kein Rahmenprotokoll: jede Messgrösse
liegt in einer eigenen Charakteristik als Float. LevelSession ist deshalb
eine eigene, deutlich einfachere Sitzungsart neben BMSSession - ohne
Protokollerkennung und ohne Kandidatensuche.
Bevorzugt werden die Werte abonniert; bietet das Gerät das nicht an, wird
im Takt abgefragt. Damit läuft die App auch mit der alten Firmware 1.0,
die nur Lesen kennt.
Die Detailansicht zeigt eine Libelle: die Blase wandert dorthin, wo das
Fahrzeug höher steht. Grün bis 0,5 Grad, orange bis zwei, darüber rot -
die Akzentfarbe der App ist selbst grün, "schief" hätte sonst genauso
ausgesehen wie "eben". Die Ringe sind ein echter Massstab (Toleranz und
zwei Grad), sonst sagt die Blasenlage nichts über die verbleibende
Abweichung. Dazu die Ansage in Worten, welche Seite höher steht.
Die Winkel werden fest little-endian gelesen. Die Web-Oberfläche des
Ursprungsprojekts probiert zusätzlich die umgekehrte Reihenfolge, falls
die erste unplausibel wirkt. Das ist nicht nur unnötig, sondern
schädlich: ein vertauschter Float von 4,25 Grad liest sich als etwa 0,0
und wirkt damit völlig plausibel - der Fehler bliebe unbemerkt. Ein Test
hält das fest.
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Die IceCube-Boxen von Plug-in Festivals sind umgelabelte Alpicool-Boxen –
der Hersteller verweist selbst auf die App "Alpicool T-Series". Bestätigt
am Gerät: die Charakteristiken 00001235 und 00001236 tauchen im GATT-Baum
auf. Dasselbe Protokoll sprechen BrassMonkey und Ocean Comfort.
AlpicoolProtocol baut und liest die Rahmen (FE FE, Länge, Kommando,
Daten, Bytesummen-Prüfsumme) und wertet die Statusantwort aus: Ist- und
Solltemperatur je Zone, Betriebsart, Kompressorstatus, Bedienfeldsperre,
Bordspannung und Batterieanzeige. Zweizonen-Boxen werden an der
Nutzlastlänge erkannt. Auf Stellbefehle antwortet die Box mit Echo und
Status in einer einzigen Benachrichtigung, weshalb der Rahmenleser
weitersucht statt nach dem ersten Treffer abzubrechen; das Echo läuft
mangels Statuslänge ins Leere.
Als bisher einziges Gerät ist die Box auch stellbar: Ein/Aus, Eco/Max,
Solltemperatur je Zone und Bedienfeldsperre. Nach jedem Stellbefehl wird
der Zustand neu abgefragt, sodass die Schalter dem Gerät folgen und nicht
der Eingabe. Ausschalten fragt einmal nach, weil dabei die Kühlung
stoppt. Ein/Aus und Betriebsart brauchen den kompletten
Einstellungsblock: er wird aus dem letzten Status neu aufgebaut und nur
im betroffenen Byte geändert, sonst überschriebe die Box eigene
Einstellungen mit Nullen. Ohne bekannten Status entsteht gar kein
Stellbefehl.
Die Namensprüfung in der Geräteliste hiess bisher looksLikeDaly und
hätte Kühlboxen aus der Vorauswahl geworfen; sie deckt jetzt alle
unterstützten Geräte ab und belegt die Art beim Einrichten vor.
Protokoll und Feldbelegung nach Gruni22/alpicool_ha_ble. Die festen
Anmelde- und Abfragepakete der Referenz sind byteweise abgesichert und
belegen zugleich, dass die allgemeine Prüfsummenregel auch für sie gilt.
139 Prüfungen laufen durch.
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WattCycle spricht weder Daly noch JBD, sondern ein eigenes Modbus-artiges
Protokoll – und verlangt vor der ersten Abfrage eine Freischaltung: der
Text "HiLink" muss auf die Charakteristik FFFA geschrieben werden, sonst
bleibt der Akku auf alles stumm. Genau daran scheiterte die Erkennung;
die Charakteristik war im GATT-Baum sichtbar, wurde aber nur als weiterer
Schreibkandidat behandelt.
Neu ist WattCycleProtocol mit Rahmenbau (1E … 0D für Anfragen, 7E … 0D für
Antworten), Prüfsummen und der Auswertung des Messwert-Datensatzes
0x008C. Der ist selbstbeschreibend: Zellenanzahl, Zellspannungen,
Fühleranzahl, MOSFET- und Platinentemperatur, Zellfühler, dann Strom,
Spannung, Kapazitäten, Zyklen und Ladezustand. Der Strom hat ein eigenes
Format, bei dem Bit 15 das Vorzeichen und Bit 14 die Nachkommastelle
angibt. Aus Datenpunkt 0x0092 kommen Modell, Hersteller und Seriennummer,
die einmalig gelesen und in der Detailansicht gezeigt werden.
BMSSession kennt die Freischaltung jetzt als Teil eines Kandidaten: liegt
im selben Dienst eine FFFA-Charakteristik, wird nach dem bestätigten Abo
kurz gewartet, freigeschaltet, nochmal gewartet und dann erst abgefragt.
Für die anderen Protokolle ist das unschädlich.
Protokoll und Feldbelegung stammen aus frabnet/esphome-wattcycle-ble. Die
dortige Tabellen-Prüfsumme ist gegen den klassischen Modbus-CRC
nachgerechnet (identisch über 3063 Testfälle), sodass die vorhandene
CRC-Funktion genügt und die 512 Byte Tabellen entfallen. Die
Anfragerahmen sind byteweise abgesichert, die Auswertung an einem
vollständigen Datensatz – 107 Prüfungen laufen durch.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Die WattCycle-Batterie meldete sich am FFF0-Dienst, nahm aber keine
Kommandos an. Grund: dort ist FFF1 die erste beschreibbare
Charakteristik, sie sieht schreibbar aus und bleibt trotzdem stumm –
Kommandos gehören auf FFF2.
Statt die richtige Charakteristik zu raten, stellt BMSSession jetzt alle
Paare aus schreibbarer und benachrichtigender Charakteristik zusammen,
jeweils mit und ohne Schreibbestätigung, und arbeitet sie ab, bis eines
antwortet. Bekannte Paare (FFF2/FFF1, FF02/FF01, Nordic UART) kommen
zuerst dran; ein Kandidat, der sich nicht abonnieren lässt, wird sofort
übersprungen. Auf jedem Weg werden weiterhin Daly klassisch, Daly Modbus
und JBD angefragt.
Die Diagnose zeigt dazu den vollständigen GATT-Baum des Geräts, den
gerade versuchten Weg samt Position in der Kandidatenliste sowie Zähler
für gesendete Anfragen und empfangene Bytes. Damit lässt sich
unterscheiden, ob das BMS die Kommandos gar nicht annimmt oder ein
unbekanntes Protokoll spricht.
Nebenbei: "caravan" existiert nicht als SF-Symbol und ließ SwiftUI
stillschweigend auf Text zurückfallen – in den Demodaten ersetzt.
README auf Profile und WattCycle/JBD nachgezogen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>