forked from fritob/Camper-Monitor
Die Kalibrier-Nullpunkte lagen schon immer im ESP und wurden dort auch
abgezogen – nur verriet die Firmware sie niemandem. Die Einbaulage lag
dagegen in jeder App einzeln, und damit stand sie bei drei Endgeräten
dreimal da, im Zweifel dreimal verschieden. Sie beschreibt aber den
Einbau und nicht das Telefon.
Zwei neue Charakteristiken:
...3426 Nullpunkte, zwei Floats, nur lesen
...3428 Einbaulage, acht Byte, lesen und schreiben
0 Version, 1 = gültig gesetzt, 0 = nie geschrieben
1 Längsachse: 0 = Pitch des Sensors, 1 = Roll
2 längs umgekehrt (0/1)
3 quer umgekehrt (0/1)
4..7 Verdrehung um die Hochachse, float32, Grad
Das Versionsbyte löst die Umstellung: Steht dort 0, hat nie jemand
geschrieben – dann gilt weiter, was die App örtlich gespeichert hat, und
beim nächsten Bestimmen wandert sie hinauf. Mit älterer Firmware ohne die
Charakteristik passiert schlicht nichts.
Angewandt wird die Lage weiterhin in den Apps. Der Sensor verwahrt sie
nur: Meldete er die Winkel bereits umgerechnet, rechnete jede ältere App
die Korrektur ein zweites Mal ein.
Beim Verbinden liest jede App die Lage und übernimmt sie; nach dem
Einbaulage-Assistenten schreibt sie sie hinauf. Die Uhr braucht das
iPhone dafür nicht mehr – sie holt sie sich selbst. Die Android-App
bekommt dabei auch die Verdrehung, die ihrer Fassung bisher ganz fehlte:
Modell, Erkennung und Persistenz nachgezogen.
Geprüft: Firmware übersetzt, im erzeugten Code stehen beide
Charakteristiken mit den richtigen Rechten und der Schreib-Handler;
iPhone- und Watch-Ziel bauen; sieben neue Prüfungen in run-tests.sh
nageln das Byte-Format fest, samt Rundlauf und der Bedeutung von
Version 0. Nicht geprüft ist die Android-Fassung: Auf dieser Maschine
liegt nur Java 8, Gradle verlangt mindestens 11.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
98 lines
4.4 KiB
Swift
98 lines
4.4 KiB
Swift
import Foundation
|
||
|
||
/// Neigungsmesser „VanAlign Pro“ – ein ESP32 mit MPU6050, der Längs- und
|
||
/// Querneigung des Fahrzeugs über Bluetooth bereitstellt.
|
||
///
|
||
/// Anders als die übrigen Geräte gibt es hier kein Rahmenprotokoll: Jede
|
||
/// Messgrösse liegt in einer eigenen Charakteristik als 32-Bit-Float.
|
||
enum VanAlignProtocol {
|
||
|
||
/// Wird vom Gerät beworben, das Gerät ist darüber auffindbar.
|
||
static let serviceUUID = "2A24B789-7AAB-4535-AF3E-EE76A35CC42D"
|
||
|
||
static let pitchUUID = "CAD48E28-7FBE-41CF-BAE9-D77A6C233424"
|
||
static let rollUUID = "CAD48E28-7FBE-41CF-BAE9-D77A6C233425"
|
||
/// Zwei Floats: die gespeicherten Kalibrier-Offsets.
|
||
static let offsetsUUID = "CAD48E28-7FBE-41CF-BAE9-D77A6C233426"
|
||
/// Ein Byte: 0 setzt zurück, alles andere kalibriert auf die aktuelle Lage.
|
||
static let calibrateUUID = "CAD48E28-7FBE-41CF-BAE9-D77A6C233427"
|
||
/// Acht Byte: die Einbaulage, lesbar und schreibbar. Siehe `orientation`.
|
||
static let orientationUUID = "CAD48E28-7FBE-41CF-BAE9-D77A6C233428"
|
||
|
||
static let calibrateCommand = Data([0x01])
|
||
static let resetCommand = Data([0x00])
|
||
|
||
/// Liest einen Winkel aus vier Bytes, little-endian.
|
||
///
|
||
/// Die Firmware legt den Float per `memcpy` ab, und der ESP32 ist
|
||
/// little-endian – die Reihenfolge steht also fest. Die Web-Oberfläche des
|
||
/// Ursprungsprojekts probiert zusätzlich die umgekehrte Reihenfolge, falls
|
||
/// die erste unplausibel aussieht. Das ist nicht nur unnötig, sondern
|
||
/// schädlich: ein vertauschter Float von 4,25° ergibt gelesen etwa 0,0 und
|
||
/// wirkt damit völlig plausibel. Ein Vorzeichen- oder Wertfehler bliebe so
|
||
/// unbemerkt.
|
||
static func angle(from data: Data) -> Double? {
|
||
guard data.count >= 4 else { return nil }
|
||
var raw: UInt32 = 0
|
||
for (index, byte) in data.prefix(4).enumerated() {
|
||
raw |= UInt32(byte) << UInt32(8 * index)
|
||
}
|
||
let value = Float(bitPattern: raw)
|
||
// NAN meldet die Firmware, solange der Sensor nichts liefert.
|
||
guard value.isFinite, abs(value) <= 180 else { return nil }
|
||
return Double(value)
|
||
}
|
||
|
||
/// Die Einbaulage, wie sie im Gerät liegt.
|
||
///
|
||
/// Acht Byte:
|
||
///
|
||
/// 0 Version, 1 = gültig gesetzt, 0 = nie geschrieben
|
||
/// 1 Längsachse: 0 = Pitch des Sensors, 1 = Roll des Sensors
|
||
/// 2 längs umgekehrt (0/1)
|
||
/// 3 quer umgekehrt (0/1)
|
||
/// 4..7 Verdrehung um die Hochachse, float32, Grad
|
||
///
|
||
/// Sie gehört ins Gerät, weil sie den Einbau beschreibt und nicht das
|
||
/// Telefon: iPhone, Uhr und Android sollen dieselbe sehen, ohne sie je
|
||
/// einzeln zu bestimmen. Gerechnet wird trotzdem in den Apps – das Gerät
|
||
/// verwahrt sie nur, sonst rechnete ein älterer Client die Korrektur ein
|
||
/// zweites Mal ein.
|
||
///
|
||
/// Version 0 heisst „hier stand noch nie etwas“ und ergibt nil; dann gilt,
|
||
/// was die App örtlich gespeichert hat, und sie schreibt es hinauf.
|
||
static func orientation(from data: Data) -> SensorOrientation? {
|
||
let bytes = [UInt8](data)
|
||
guard bytes.count >= 8, bytes[0] == 1 else { return nil }
|
||
var orientation = SensorOrientation()
|
||
orientation.longitudinalSource = bytes[1] == 1 ? .roll : .pitch
|
||
orientation.invertLongitudinal = bytes[2] != 0
|
||
orientation.invertLateral = bytes[3] != 0
|
||
guard let twist = angle(from: data.dropFirst(4).prefix(4)) else { return nil }
|
||
orientation.twist = twist
|
||
return orientation
|
||
}
|
||
|
||
/// Dieselben acht Byte in die andere Richtung.
|
||
static func encoded(_ orientation: SensorOrientation) -> Data {
|
||
var bytes = [UInt8](repeating: 0, count: 8)
|
||
bytes[0] = 1
|
||
bytes[1] = orientation.longitudinalSource == .roll ? 1 : 0
|
||
bytes[2] = orientation.invertLongitudinal ? 1 : 0
|
||
bytes[3] = orientation.invertLateral ? 1 : 0
|
||
let raw = Float(orientation.twist).bitPattern
|
||
for index in 0..<4 {
|
||
bytes[4 + index] = UInt8((raw >> UInt32(8 * index)) & 0xFF)
|
||
}
|
||
return Data(bytes)
|
||
}
|
||
|
||
/// Die beiden gespeicherten Offsets.
|
||
static func offsets(from data: Data) -> (pitch: Double, roll: Double)? {
|
||
guard data.count >= 8,
|
||
let pitch = angle(from: data.prefix(4)),
|
||
let roll = angle(from: data.dropFirst(4).prefix(4)) else { return nil }
|
||
return (pitch, roll)
|
||
}
|
||
}
|