Die überarbeitete Firmware liess sich prüfen und fehlerfrei übersetzen,
blieb auf dem Gerät aber stumm - keine Werte, keine Ausgabe über die
serielle Schnittstelle. Der Umbau war zu gross für das, was sich ohne
Gerätezugriff absichern lässt: config und compile sagen nichts über das
Laufzeitverhalten.
Die Firmware setzt jetzt wieder auf dem bewährten Stand 1.0 auf und ändert
daran nur zweierlei: die Kalibrierung über Bluetooth funktioniert (die
Charakteristik war beschreibbar, hatte aber keine Aktion hinterlegt und
tat nichts), und der ESP-NOW-Rest ist entfernt, der bei jedem Messwert ein
"hallo" an eine feste MAC schickte. Kein notify, kein aktives Setzen der
Werte, kein Zugriff auf den BLE-Server aus dem Boot-Ablauf heraus.
In der App fällt damit ein Denkfehler auf: fehlende Kalibrier-Offsets
galten als "nicht kalibriert" statt als "unbekannt". Bei Firmware, die
sie nicht meldet, stünde dauerhaft eine Warnung, die sich nicht abstellen
lässt. Gewarnt wird jetzt nur, wenn das Gerät ausdrücklich Nulloffsets
meldet. Der Rücksetz-Knopf hing an derselben Bedingung und wäre sonst
unerreichbar gewesen.
Das Abfragen im Takt war bereits als Rückfallebene eingebaut und trägt
diesen Aufbau ohne Änderung.
Ausserdem nimmt die .gitignore jetzt virtuelle Python-Umgebungen aus. Eine
solche war versehentlich mitversioniert worden - über 14000 Dateien, die
maschinenabhängig sind und im Repo nichts zu suchen haben.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Das ESPHome-Projekt VanAlign Pro misst über einen MPU6050 die Längs- und
Querneigung des Fahrzeugs und stellt sie über Bluetooth bereit. Damit
lässt sich der Camper beim Parken ausrichten.
Der Neigungsmesser bewirbt seinen Dienst, wird beim Einrichten also
sicher erkannt und die Geräteart vorbelegt. Anders als bei den übrigen
verbundenen Geräten gibt es hier kein Rahmenprotokoll: jede Messgrösse
liegt in einer eigenen Charakteristik als Float. LevelSession ist deshalb
eine eigene, deutlich einfachere Sitzungsart neben BMSSession - ohne
Protokollerkennung und ohne Kandidatensuche.
Bevorzugt werden die Werte abonniert; bietet das Gerät das nicht an, wird
im Takt abgefragt. Damit läuft die App auch mit der alten Firmware 1.0,
die nur Lesen kennt.
Die Detailansicht zeigt eine Libelle: die Blase wandert dorthin, wo das
Fahrzeug höher steht. Grün bis 0,5 Grad, orange bis zwei, darüber rot -
die Akzentfarbe der App ist selbst grün, "schief" hätte sonst genauso
ausgesehen wie "eben". Die Ringe sind ein echter Massstab (Toleranz und
zwei Grad), sonst sagt die Blasenlage nichts über die verbleibende
Abweichung. Dazu die Ansage in Worten, welche Seite höher steht.
Die Winkel werden fest little-endian gelesen. Die Web-Oberfläche des
Ursprungsprojekts probiert zusätzlich die umgekehrte Reihenfolge, falls
die erste unplausibel wirkt. Das ist nicht nur unnötig, sondern
schädlich: ein vertauschter Float von 4,25 Grad liest sich als etwa 0,0
und wirkt damit völlig plausibel - der Fehler bliebe unbemerkt. Ein Test
hält das fest.
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